Grenzweg |
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Profil: Familienfreundlich, abwechslungsreiche Waldwege, offene Flur, Gras-, Erd- und Trampelpfade, kreislauffördernde An- und Abstiege
Der Grenzweg ist mit diesen Hinweisschildern markiert. |
Hier überschreiten Sie zahlreiche sichtbare aber auch unsichtbare Grenzen. Nach einem herzhaften Wandermenü im Klosterbräu Unterliezheim, starten Sie gut gestärkt die Rundtour am „Grenzhäusle“. Entlang des Naturlehrpfades (mit 10 Stationen) erfahren Sie Interessantes zu den natürlichen Lebensräumen in Wald und Flur (Waldgrenze).
Weiter geht’s Richtung Wassergrenze und Dialektbaum. Was sich dahinter wohl verbirgt…Lassen Sie sich überraschen! Bei „de drei Schdoi“ (hochdeutsch: bei den Drei Steinen) lohnt es sich eine kleine Pause zu machen. Hier stoßen gar drei ehemalige Herrschaftsgebiete zusammen. Die Grenzsteine lassen die frühere Aufteilung des Landes nachvollziehen. An manch sonnigem Tag trifft man hier auf die wanderbegeisterten Amerdinger Senioren, die immer einen Scherz auf den Lippen haben und für Unterhaltung sorgen.
Wenn Sie flott unterwegs sind und die Gegend erkunden wollen, bietet sich die Zusatzschleife Richtung Amerdingen an. Wer diese auslassen will, folgt der normalen Beschilderung. Erwandern Sie weitere Grenzen und genießen die unberührte Natur des Liezheimer Forstes. |
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Wissenswert: Der ehemalige „Rennweg“ ist eine bedeutende historisch - herrschaftliche Grenze. Dieser einstige Grenzweg zwischen dem Herzogtum Pfalz-Neuburg und der Grafschaft Oettingen-Wallerstein ist noch bis heute auf einer Länge von 8 km erhalten. Ein gut begehbares Teilstück legt man auf einer „Freiung“ zurück: In diesem Niemandsland durften früher nicht einmal Schurken und Verbrecher festgenommen werden. |
TIPP: Erkunden Sie mit einem GPS-Gerät den unbeschilderten historischen "Rennweg" und die noch erhaltenen Grenzsteine. |
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